Google Penalties richtig identifizieren und nachhaltig optimieren

Wenn das Ranking plötzlich absinkt, ohne dass an der Seite gearbeitet wurde, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Hat es möglicherweise ein Google-Update gegeben, das den Inhalt der Website negativ bewertet? Ist die Seite aus irgendwelchen Gründen nicht mehr indexiert? Oder – noch schlimmer – hat Google eine Strafe gegen sie verhängt?

Verstoß gegen Googles Webmaster Guidelines ist Hauptursache für plötzlichen Traffic-Verlust

Google LogoUm im Google-Ranking weit oben aufzutauchen, greifen viele Webseiten-Betreiber auch heute noch zu Black-Hat-Techniken. Dazu gehören alle Formen der Übertreibung diverser Möglichkeiten, die in der Suchmaschinenoptimierung für einen guten Page-Rank sorgen – eingekaufte Backlinks, die Verwendung von Doorway-Pages und Cloaking sowie Keyword-Stuffing und Ähnliches.

Doch auch weniger offensichtliche „Fehler“ können zur Abstrafung führen. Um produktiv mit dem Traffic-Verlust umzugehen, ist es wichtig, die Suchmaschine davon zu überzeugen, dass das Problem erkannt und behoben ist. Korrigierende Maßnahmen sollten so schnell wie möglich umgesetzt werden, da sie sich über Wochen hinziehen können und der Traffic der Website ohne Optimierung konstant niedrig bleibt.

1. Fehlverhalten verstehen

Um eine Penalty zu erkennen, hilft ein Blick in die Google Search Console. Diese zeigt eine „Manuelle Maßnahme“ an, die auch darüber Auskunft gibt, welches Problem zur Bestrafung geführt hat. Dieses kann innerhalb oder außerhalb der Seite aufgetreten sein. Handelt es sich beispielsweise um „unnatürliche Links zur Website“ sollten alle Backlinks intensiv geprüft und die entfernt werden, die geahndet wurden.

Bei „Spam Problems“ muss am Inhalt der Website gearbeitet werden, der offensichtlich wenig Content mit Mehrwert bereitstellt. Auch Doorways und inhaltlicher Ballast sollten in diesem Fall beseitigt werden. Zudem können irrelevante Nutzerkommentare eine Abstrafung zur Folge haben – markiert wird die Penalty für die Vernachlässigung der eigenen Seite mit „benutzergenerierter Spam“.

2. Inhalte ändern

Der Webseitenbetreiber muss zunächst verstehen, was genau zur Abstrafung durch Google geführt hat. Anschließend sollte er versuchen, essentielle Daten zu sammeln, um das Problem beheben zu können. Außerdem ist es wichtig, Sicherheitsschwachstellen auf Servern oder im CMS der Website auszumerzen. Auch nicht autorisierte Spam-Inhalte sollten komplett beseitigt werden.

3. Neubewertung beantragen

Sind alle Probleme von der Website entfernt, muss das Formular für den Antrag auf Neubewertung an Google geschickt werden. Die beseitigten Probleme sind ebenso zu schildern, wie zuzusichern, dass die Richtlinien künftig eingehalten werden. Denn: Neubewertungen werden manuell bearbeitet und menschliche Mitarbeiter studieren die Sachverhalte sehr genau, bevor sie eine Seite wieder frei geben. Wichtig ist: Im Falle einer Ablehnung lohnt sich kein erneuter Antrag, wenn die Seite nicht weiter optimiert worden ist.

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